Albert v. Le Coq: Sprichw�rter und Lieder aus der Gegend von Turfan, mit einer dort aufgenommenen W�rterliste. Baessler-Archiv. Beitr� zur V�lkerkunde, Beiheft I.
Albert v. Le Coq: Sprichw�rter und Lieder aus der Gegend von Turfan, mit einer dort aufgenommenen W�rterliste. Baessler-Archiv. Beitr� zur V�lkerkunde, Beiheft I.
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Dettagli
- Autore
- Ehrenreich, P., Albert V. Le Coq Und Baessler-Institut
- Editori
- Leipzig, Berlin: Verlag B.G. Teubner, 1910.
- Formato
- 100 S. Broschur.
- Sovracoperta
- False
- Lingue
- Tedesco
- Copia autografata
- False
- Prima edizione
- False
Descrizione
Altersbedingte Gebrauchsspuren: Randl�ren, Buchr�cken lichtbedingt ausgeblichen, unaufgeschnittener Kopfschnitt, aber innen sauber. - Originalausgabe, 1. Beiheft. / VORWORT. Die vorliegende Sammlung von ost-t�rkischen Sprichw�rtern entstand w�end meiner Expedition nach Zentrataslen und zwar im Monat Oktober des Jahres 1905, als ich von Qomul nach Kaschgar ritt, um die Ankunft des Direktors am Kgl. Museum f�r V�lkerkunde Herrn Prof. Gr�nwedels, zu erwarten. Bis Aqsu ritt ich mit meinem getreuen Begleiter, Herrn Bartus, und der Wagenkaravane, dort aber �bermannte mich die Ungeduld, und die Bef�rchtung, da�Gr�nwedel schon in Kaschgar sein k�nnte, veranla�e mich, die Karavane unter Bartus� Leitung nachkommen zu lassen und mit einem Begleiter voranzueilen. Dieser Begleiter war der mirab Mamasit aus Qara Chodscha, ein Beamter des Amin Chodscham, Wangs von Luk-Tschun, welchen mir dieser als einen der chinesischen Sprache und Etikette kundigen Dragoman zur Verf�gung gestellt hatte. Der mirab, der schon der ersten Turfan-Expedition unter Gr�nwedel und Huth gute Dienste geleistet hatte, war geradezu der Typus eines Mannes aus der einigerma�n erzogenen oberen Mittelklasse seiner Nation; nicht ohne Energie, war er ziemlich frei von jener Habsucht und jener verlogenen Unredlichkeit, die neben einer groben Sinnlichkeit die Hauptfehler einer im allgemeinen liebensw�rdigen Bev�lkerung sind. Seine Gesch�serfahrenheit und seine Landeskenntnis, seine Freude an unseren Arbeiten und sein drolliger, wenn auch etwas derber Humor, machten ihn zu einem n�tzlichen und angenehmen Diener. Mit diesem Mann zusammen legte ich die Strecke von Aqsu nach Kaschgar in neun Tagemn zur�ck, und um auf den langen Wegstrecken wenigstens etwas zu lernen, fragte ich ihn, ob er keine Sprichw�rter w�sste. Zu meiner Freude und zu meinem Erstaunen zeigte er sich als eine schier unersch�pfliche Mine von Sprichw�rtern und Schnurren, die er unter unaufh�rlichem Gel�ter und ohne sich zu unterbrechen von sich gab. Abends, im �lichen dan angelangt, wurde das Notizbuch hervorgeholt und die t�rkische vox populi nach seinem Diktat niedergeschrieben.